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Ausritt erster Tag in Urubamba

Am Mittwochnachmittag aus Lima ueber die Anden und die Cordilleren zurueckgehrt  habe ich sofort ein kleines Reisebuero in Cuzco-Zentrum aufgesucht und fuer die naechsten 2 Tage Ausritte mit einer Uebernachtung in Urubamba gebucht. Die Stadt mit dem gleichnamigen Fluss am Kreuzungspunkt mit dem Rio Grande liegt auf 2800 m ueber Meereshoehe, etwa eine Autostunde von Cuzco entfernt. Dort im Hostal (einfaches Hotel) "El Maizel" um 10 Uhr angekommen standen wenige Minuten spaeter die zwei Pferde (weiss-braun gescheckt) mit einem Fuehrer und den Lunchpaketen bereit und schon gings los nach Norden in Richtung INKARAKAY, immer einem schoenen Wildbach entlang, bei einer Forellenzucht und Inkaruinen vorbei, bis auf 4000 m hinauf. Zwischendurch, wenn die Pferde mit starkem Herzklopfen stehen geblieben sind, stiegen wir ab und gingen einen km zu Fuss weiter, damit sich die Pferde wieder erholen konnten. Auch die letzten 100 Hoehenmeter ueber felsiges Gelaende liessen wir die Pferde zum Grasen zurueck und stiegen zu Fuss bis zum Zielpunkt hinauf. Dort werden von wenigen Bauernhoefen bewirtschaftet bis auf 4000 m hinauf Kartoffeln (mit weissen und violetten Blueten), Mais und Hafer angebaut. Nach der Mittagsjause um ca. 14 Uhr ging es dann wieder die 1200 Hoehenmeter Abstieg zurueck. Um ca. 18 Uhr im Hostal angekommen habe ich die Dusche so richtig genossen, um anschliessend im Internet einen Teil meiner Limatage niederzuschreiben.
26.3.07 04:35


Tierpark Lima

Zwischen den Badetagen habe ich am Sa, den 17. Maerz, zur Abwechslung einen Entspannungstag im Gruenen, naemlich im "Parque de las Leyendas" (www.patpal.gob.pe), eine halbe Stunde Taxifahrt vom Zentrum Limas entfernt, verbracht. Eintritt 9 Soles/2,25 Euro; obwohl Samstag, war der Besucherandrang, besonders am Vormittag, fuer die Millionenstadt sehr bescheiden. Neben den heimischen Lamas, Alpacas, Pekuñas, Schafen, Ziegen, vielen Vogelarten, einem Puma, Wildschweinen, Gaensen, Enten, Huehnern, Fischen, Hasenmaeusen, Braun- und Schwarzbaeren, Affen, Faultieren, Guerteltieren, Fischottern, Eichhoernchen, Erdhoernchen, u. a. waren auch exotische Tiere, wie ein schwarzer Panther, ein Leopard, eine Kreuzung zwischen den beiden (schwarz mit Leopardenmuster), ein Tiger, ein Loewe, eine Giraffe, Rhinozerrosse, Seehunde, Robben sowie vielfaeltige subtropische Pflanzenarten, und wunderschoene Blumen zu betrachten. Ausgrabungen von Ruinen aus der Inkazeit im Parkgelaende werden gerade erforscht (sind noch nicht abgeschlossen).

Ich bin froh darueber, dass auch dieser Tag sehr interessant und angenehm war. Am Abend habe ich mir den lustig-gruseligen Kinofilm in englisch mit spanischen Untertiteln "Las puertas de los muertos" ("Die Tore zu den Toten" angeschaut.

26.3.07 04:15


Badetag San Bartolo

Der dritte Badetag war eine Reise nach San Bartolo, das liegt 51 km suedlich von Lima an der Panamerikastrasse. Dieser Strand ist wesentlich schoener und nur halb so weit entfernt als der bekanntere ASIA-Strand. Dort gibt es zur Auswahl Sand-, Kies- oder Felsstrand mit super klarem Wasser und ruhiger Hafenlage oder stuermischen Wellen - ein Paradies fuer Wellenreiter. Der Kiesstrand ist fast menschenleer - ausser mir waren ca. 6 Personen am Baden. Gratis Sonnenschirme standen zur Verfuegung und es gab auch "Einkehrmoeglichkeiten" in unmittelbarer Strandnaehe.

Am Abend habe ich noch eine Fahrt mit dem Sammelbus auf den "Berg San Christobal" in Lima gemacht. Die Fahrt ging ueber den RIO RIMAC (= Kechuasprache und bedeutet "der Fluss, der spricht". Der San Christobal mit einem grossen beleuchteten Kreuz ist 400 m  hoeher als die Stadt und bietet einen herrlichen Rundblick ueber ganz Lima - in der Nacht ein Lichtermeer mit einem dunklen Streifen - dem Fluss - und 3 riesigen dunklen Rechtecken, das sind enorm grosse Friedhoefe. Ich habe den Abend beendet mit einem gemischten Grillteller aus Rinderherz, Magen und Darm plus 1 Bier und danach dem 15-Minuten-Fussmarsch zum Hotel San Agustin. Es war wieder ein erfuellter schoener Tag.

26.3.07 02:51


Lima Badetage

Der zweite Badetag fuehrte mich aufgrund einer Empfehlung nach ASIA, suedlich von Lima. Ich stieg in den angegebenen Bus bis zum Paseo COLON. Dort musste ich umsteigen in den Bus auf die Panamerikaroute. Beim Preis von 6 Soles (1,5 Euro) dachte ich mir, das kann nicht weit sein. Falsch gedacht - der Strand von Asia liegt 97,5 km von Lima entfernt. Warum er als besonders huebsch beschrieben wird, weiss ich nicht. Zu kaufen gab es am Sandstrand Eis und Waffeln dazu - sonst nichts, nicht einmal Wasser, aber das hatte ich vorsorglich dabei. Die Wellen haben mir wie immer viel Spass gemacht - der Sonnenbrand hat sich dank bedecktem Himmel in Grenzen gehalten. Dann ein gutes Essen in einem einfachen Restaurant und nach einer Stunde Wartezeit an der Haltestelle wieder zweieinhalb Stunden mit dem Bus zurueck. Ungefaehr 7 Busse fuhren ohne mich weiter, da von der langen Schlange an der Haltestelle immer nur 2 bis 5 Personen in die jeweils gut besetzten Busse zusteigen durften. Stehplaetze gibt es dort nicht- wenn die Sitzplaetze belegt sind, duerfen sie niemanden mehr aufnehmen.

23.3.07 02:15


Fahrt nach Lima

Die Busfahrt von Cuzco nach Lima hat doch nicht ganz so lange gedauert wie erwartet - nur 22 statt 25 Stunden. Um 16 Uhr ging es in einem modernen klimatisierten, mit Videorecorder und WC (nur fuer "kleines Geschaeft") ausgestatteten Bus der Gesellschaft CRUZ DEL SUR (Kreuz des Suedens) ziemlich puenktlich los; ebenso puenklich hat es zu regnen begonnen und und ist daher auch bald dunkel geworden - nicht fuer Fotos geeignet. Um halb acht wurde dann ein warmes Abendessen serviert auf Klapptischen wie im Flugzeug. Nach dem Abendfilm hab ich dann (nicht besonders gut auf teilweise sehr holprigen Strassen) bis kurz vor Sonnenaufgang geschlafen. Das Panorama in den Bergen hat uns dann fuer das truebe Abendwetter voll entschaedigt. Die Route ueber das Andengebirge war ein erstklassiger Genuss von ueber 3000 m ueber dem Meer bis an die Pazifikkueste. Um ca. halb acht gabs dann Fruehstueck, das, wie das Abendessen im Fahrpreis von 100 Soles (20 Euro) inbegriffen war. Kurz danach wurde in Nazca (beruehmt fuer die Nazca-Linien, grosse Steinmosaike von Tierdarstellungen mit Ausdehnungen von 100 bis 180 m, die nur vom Flugzeug aus erkennbar sind) ein 15-Minuten Klopause beim Miniflugplatz fuer Kleinflugzeuge eingeschaltet. Danach gings wieder Nonstop weiter bis zur Ankunft in Zentrumsnaehe von Lima um 14 Uhr. Vom Busterminal bin ich dann mit dem Taxi zum Hotel San Augustin gefahren, das ich 2 Tage zuvor uebers Internet gebucht hatte. Mein anschliessender Spaziergang in Richtung Zentrum fuehrte mich zuerst zum 5 Minuten vom Hotel entfernter Plaza San Martin (Martinsplatz) und als haette ich´s gerochen, ist von diesem Platz der "Mirabus", ein bei den Dachsitzen offener Aussichtsbus abgefahren, in dem die bekanntesten Sehenswuerdigkeiten des Zentrums vorgestellt wurden (in spanisch). Einiges davon war mir schon von meinem Erstbesuch 2005 bekannt. Mit einem Abendspaziergang zum Hauptplatz mit Kathedrale und Regierungsgebaeude und gemuetlichem Abendessen hab ich diesen Nachmittag noch gut nuetzen koennen. Am Folgetag (Mittwoch) bummeln durch weitere Stadtteile und Auskundschaften von Bademoeglichkeiten. Am Donnerstag Badetag in Chorrillos, ca. 1,5 Busstunden vom Zentrum entfernt.
19.3.07 02:26


Picipillaqta

Gestern, Do, habe ich mir die Ruinen von PICIPILLAQTA angeschaut.

Um 8 mit dem Taxi zum Busbahnhof. Abfahrt 8:30, Buspreis 2 Soles  = 50 Cent fuer ca. 25 km von Cuzco ueber San Jeronimo, Saylla, Huaso, Nuevo Huaso, Tipon nach Huarcapay. Von dort mit dem Taxi (5 Soles) direkt zu den Ruinen mit einer tollen Pflanzenvielfalt, mit Blick auf eine wunderschoene Lagune und wieder andersartig gestalteten Mauern. Steine nur aufeinandergeschlichtet und der Grossteil umgeben von einer Art doppelten Stadtmauer mit Gehweg innerhalb der beiden Waende und immer wieder Nischen und Durchgaengen nach innen. Ca 2 Stunden Besichtung, fast menschenleer. Dann Spaziergang zurueck nach Huancarpay (2 km). An der Bushaltestelle stand schon der Bus, ich bin eingestiegen und erst sofort abgefahren (ohne dass ich einen Fahrplan hatte - gibt es sowieso nicht). Um Punkt 12 war ich wieder in Cuzco, gerade recht zum Mittagessen in einem einfachen Restaurant neben dem Busbahnhof. 1/4 Grillhuhn mit Chips (grosse Pommes frites) und pikanter Sosse. Preis fuer Huhn 6,5 plus 1 Bier, gewoehnliche Flasche = 0,62 l), zu 6,2, gesamt also 12,7 Soles = 4,2 Euro.

Am Nachmittag hat es geregnet; bin unter die Dusche und zum relaxen aufs Bett.  Am Abend in der Pizzeria MARENGO (die sagen hier "Pixeria" und "Pixa" eine gute Pizza verspeist, dazu Papayasaft und zur Verdauungshilfe einen "Pisco sour".

-> Fotos
9.3.07 15:45


Tipon am Di 6.3.07

Am Vormittag hab ich wieder fuer mich neue Stadtteile zu Fuss erkundet.

Mittags bin ich dann mit einem Taxi nach TIPON (3400 m ueber Meereshoehe, also 100 m hoeher als Cuzco) gefahren, ca. 20 km zu 21 Soles = 5 Euro einfach. Der Eintritt fuer die dortige Anlage war auch in meiner 10-Tages-Touristenkarte zu 70 Soles (18 Euro) inkludiert. Unterwegs habe ich mich mir Grillfleisch mit Roestkartoffeln, Mais, Zwiebeln, frischer Zitronenmelisse und pikanter gruener Sosse gegoennt.

Die Ruinen von Tipon sind anders als alle jene, die ich zuvor gesehen habe. Terassen mit viel groesseren Ebenen zwischen den einzelnen Stufen, aktive Wasserleitungen mit huebschen kleinen Wasserfaellen, eine ganz tolle gebirgige Umgebung mit netten Doerfern in den Taelern. Auf den letzten 200 m der Besichtung begann es zu troepfeln und puenktlich nach dem Einsteigen ins Taxi, das mich vereinbarungsgemaess wieder abgeholt hat, kam dann der Regenguss, der scheinbar brav zugewartet hat, bis ich unterm Dach war. Es war wieder ein Tag mit vielen schoenen Eindruecken.


-> meine Fotos
7.3.07 15:54


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